Kundenanforderungen für Rückstandsbefunde und die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Kunden stellen höchste Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen an unsere Produkte. Dazu zählt auch eine geringe Belastung mit Pflanzenschutzmitteln. Der Lebensmitteleinzelhandel, allen voran die führenden europäischen Lebensmitteldiscounter, haben produktbezogene Artikelgruppenspezifikationen erarbeitet, an deren Einhaltung wir gebunden sind.

Die Kundenanforderungen im Einzelnen sind:


1. Einhaltung der europäischen Rückstandshöchstmenge (EU MRL) für Pflanzenschutzmittel.

2. Verbotene und kritische Wirkstoffe:

Folgende Wirkstoffe dürfen in der Produktion für Port International nicht oder nur begrenzt eingesetzt werden (Negativliste).

3. Die prozentuale Auslastung der nachgewiesenen Wirkstoffe darf in Summe 70 % EU MRL nicht überschreiten. 

4. Die prozentuale Auslastung der nachgewiesenen Wirkstoffe darf pro Wirkstoff 33,3 % EU MRL nicht überschreiten.

5. Die prozentuale Auslastung der nachgewiesenen Wirkstoffe darf in Summe 50 % akute Referenz Dosis (ARfD) nicht überschreiten.
6. Es dürfen nicht mehr als 3 bis 5 Einzelwirkstoffe, je nach Artikelgruppe, analytisch nachweisbar sein (>0,01 mg/kg):
ProduktgruppeMaximale Anzahl Wirkstoffe

Beerenfrüchte und Kleinobst,

Blattgemüse, Fruchtgemüse,

Trockenfrüchte

 

5

Kernobst, Steinobst,

Zitrusfrüchte, Exoten, Sprossgemüse


4

Schalenfrüchte, Kohlgemüse,

Wurzelgemüse, Zwiebelgemüse,

Hülsengemüse, Kartoffeln, Frische Kräuter, Pilze

 

3

Bio Produkte0

7. Rückstandsfreiheit für Bio-Ware:

Für Bio Waren gilt, über den EU Rahmen hinaus, eine komplette Rückstandsfreiheit.

8. Nitratgehalte in verschiedenen Gemüsen:
ErzeugnisHöchstgehalt (mg/kg)
Rucola4500 mg/kg
Feldsalat3500 mg/kg
Frische Salate, frischer Spinat2500 mg/kg
Endiven, Mangold, Eisbergsalat200 mg/kg
Karotten, Kartoffeln200 mg/kg

9. Konsequenzen bei Nichterfüllung:

Bei Nichterfüllung der Kundenanforderungen können betroffenen Waren für den Verkauf gesperrt und alle damit verbundenen Kosten an unsere Lieferanten weitergereicht werden.

Die Einhaltung dieser Vorgaben dient dem Schutz von Verbrauchern und Anwendern, sowie der Entwicklung einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Landwirtschaft. Wir bitten daher alle Beteiligten innerhalb der Lieferkette um aktive Mithilfe und eine offene Kommunikation, um gemeinsam höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

geprüfte qualität - bayern

Von Port International akzeptierte Sozialstandards für Länder mit hohem oder mittlerem Risiko:

  • Amfori BSCI
  • Fair for Life
  • Fairtrade Flocert
  • GRASP
  • Naturland, Naturland Fair
  • Rainforest Alliance (RFA)
  • SCS Sustainability Grown
  • Sedex Members Ethical Trade Audit (SMETA)
  • Social Accountability 8000 (SA 8000)
  • Sustainability Initiative of South Africa (SIZA)

Zusätzliche Standards für Länder mit geringem Risiko:

  • Bioland
  • Biopark
  • Gäa
  • QA FIAS
  • Fair Produce Sandard (Pilze)

Von SIFAV akzeptierte Sozialstandards für Länder mit hohem oder mittlerem Risiko:

  • Amfori BSCI
  • BRCGS Ethical Trading and Responsible Sourcing Standard
  • Fair For Life
  • Fairtrade Flocert
  • Rainforest Alliance (RFA)
  • SCS Sustainably Grown (certification)
  • Sedex Members Ethical Trade Audit (SMETA)
  • Social Accountability 8000 (SA 8000)
  • Sustainability Initiative of South Africa (SIZA)
  • Sustainably Grown

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Neue Standards für die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln

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